Mit der Einsatzmeldung „Person schreit im See um Hilfe“ informierte die Landesalarm- und Warnzentrale Kärnten am Samstagvormittag die Einsatzkräfte über einen Vorfall Höhe Bad Stich.

Passanten hatten vor dem Thomas-Koschat Park Hilferufe einer Person im Wasser wahrgenommen. Rasch stellte sich heraus, dass es sich um einen aufgetauchten Taucher handelte, der sich unglücklich in einem Fischernetz verfangen hatte und manövrierunfähig an der Wasseroberfläche trieb.
Neben den Booten der ÖWR Krumpendorf trafen schnell auch die Boote der FF Pritschitz und FF Reifnitz am Unfallort ein. Durch die koordinierte Zusammenarbeit konnte der in Not geratene Taucher zügig aus seiner misslichen Lage befreit werden. Die Erleichterung währte jedoch nur kurz, denn es stellte sich heraus, dass der Gerettete nicht allein unterwegs war. Sein Tauchpartner war noch unter Wasser, und es konnten zunächst keine Luftblasen von dessen Atemluft gesichtet werden.
Als Reaktion auf die unklare Situation wurde gegen Mittag ein weiterer Alarm für die Tauchgruppen der Wasserrettung und der Feuerwehren ausgelöst. Alle verfügbaren Einsatzboote begannen unverzüglich mit einer intensiven Absuche des Bereichs vom Bad Stich bis zur Untiefe nach der westlichen Halbinsel.
Glücklicherweise wendete sich das Blatt: Es konnten schließlich Luftblasen im Suchgebiet entdeckt werden, die sich in östlicher Richtung bewegten. Boote begleiteten den noch tauchenden Partner bis zu dessen Auftauchpunkt beim Thomas-Koschat Park. Der zweite Taucher kam gegen 12:10 Uhr unversehrt an die Oberfläche.
Insgesamt standen 35 Einsatzkräfte der von Polizei, Rotem Kreuz, Feuerwehr und Wasserrettung.

