So lautete das Alarmstichwort, welches die Einsatzkräfte kurz vor 15 Uhr am 31. Mai zum Panoramabeach nach Drobollach eilen ließ. Liegen gebliebene Gegenstände nach einem durchziehenden Unwetter sorgten für eine Suchaktion der Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei. Auch das Rote Kreuz war vor Ort in Bereitschaft.

Im Zuge des heutigen Bereitschaftsdienstes wurde die Wasserrettung Faaker See nach Drobollach alarmiert. Auslöser waren ein Paar Flip-Flops sowie eine Unterhose, die am Ufer aufgefunden wurden. Der Bademeister verständigte daraufhin via Notruf die Einsatzkräfte.

Die ÖWR Faaker See rückte mit fünf Einsatztauchern, beiden Rettungsbooten sowie einem fünfköpfigen ABC-Trupp umgehend aus. Insgesamt standen 19 ÖWR-Einsatzkräfte im Einsatz. Nach einer umfassenden Nahbereichssuche durch den ABC-Trupp erfolgten eine Schnellsuche sowie eine anschließende Flächensuche durch unsere Einsatztaucher. Trotz intensiver Nachschau über und unter Wasser konnten keine Hinweise auf eine verunfallte Person festgestellt werden. Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz in Absprache mit der Polizei beendet, die weitere Abklärungen durchführt.


Am Nachmittag, vor der Suchaktion, zog eine Unwetterfront über den Faaker See, die für Sturmböen, Starkregen und höheren Wellengang sorgte. Bei der Sturmwarnfahrt konnte zahlreiche Personen auf die herannahende Gefahr aufmerksam gemacht werden. Zudem wurde ein Schwimmer an Bord genommen, der schon Probleme mit diesen Bedingungen hatte. Er wurde zu einem Campingplatz ans sichere Ufer gebracht. Später alarmierte die Landesalarm- und Warnzentrale Kärnten die Einsatzkräfte über ein Tretboot in Seenot. Alle Fälle konnten abgeklärt werden – es gab keine Verletzten.

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