Straffes Fortbildungsprogramm am Samstag für unsere Einsatztaucher

Teil 1 – Mentales Training: Wie belastbar bin ich als Einsatztaucher?

Nach dem methodischen Prinzip vom Leichten zum Schweren wurde im Strandbad ein rund 150 m langer Parcours mit einem Reel ausgelegt. Dieser führte über sämtliche vorhandenen Hindernisse wie Stiegen, Sprossen und ähnliche Strukturen.

Anschließend mussten alle Einsatztaucher den gesamten Parcours mit abgeklebter Tauchermaske durchlaufen. Der Kontakt zur Führungsleine war dabei zwingend erforderlich, um die Orientierung zu behalten.

Als weitere Steigerung wurde der Parcours im Dreierteam absolviert – zusätzlich zum Leinenkontakt musste nun auch der Kontakt zu den Teammitgliedern jederzeit gewährleistet sein. Eine spannende Herausforderung!

Dann ging es ins Wasser: Auch dort war ein 150 m langer Parcours in Tiefen zwischen 1 m und 5 m über verschiedene Hindernisse wie Plattformen, Pfeiler, Engstellen und Wasserpflanzen ausgelegt. Der genaue Verlauf war den Übenden nicht bekannt, was den Schwierigkeitsgrad erhöhte.

Fazit: Für alle Teilnehmer gab es ein großes Aha-Erlebnis – im positiven Sinne. Das Ziel der Übung war es, die mentale Stärke im Umgang mit Nullsicht sowie das Spür- und Tastgefühl deutlich zu verbessern.

Teil 2 – Bergung eines versunkenen Autos

Wie schon vor einigen Wochen wurde erneut die Bergung eines im See versunkenen Fahrzeugs geübt – diesmal mit Fokus darauf, die Abläufe vom letzten Mal zu verbessern.

Aufgabenstellung: Suchen – Markieren – Auto bergen

Da kein Boot zur Verfügung stand, mussten zwei Hebeballons vom Ufer aus befüllt werden. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurden drei Teams gebildet, die ihre Aufgaben an Land und im Wasser übernahmen.

  • Team 1: Suche und Markierung des Fahrzeugs
  • Teams 2 & 3: Abtauchen zur Markierungsboje, Befestigen der zwei 1000-kg-Hebeballons mit Rundschlingen links und rechts am Fahrzeug, Anschluss der Luftversorgung

Nach dem Auftauchen konnten die Ballons über das Schlauchsystem befüllt werden, bis die Auftriebskraft ausreichte, um das Auto kontrolliert an die Oberfläche zu bringen.

Fazit: Die Fehler vom letzten Mal wurden erfolgreich vermieden. Planung, Einteilung und Koordination funktionierten perfekt – und dennoch gibt es, wie immer, Verbesserungspotenzial.

Jede Übung macht uns stärker – für Eure Sicherheit – Eure Wasserrettung Ferndorf

Wir verwenden Cookies, um Ihnen auf unserer Webseite den besten Service zu ermöglichen. Wenn sie auf OK drücken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.